13.7.: THE POETRY OF (FAILING) SYSTEMS

Impermanent Sculpture (of Indestructible Objects)_16
Fotografie und Installation von Miriam Hamann und Bärbel Praun

Was ist Realität? Was wissen wir darüber? Ist real das, was wir dafür halten? Existiert die Realität erst, wenn wir sie messen?

Seit jeher versucht die Menschheit, Realität zu verstehen, zu ordnen und zu strukturieren. Die Gesellschaft konstruiert Systeme, gliedert Raum und Zeit, stellt Maßeinheiten auf. Geht es dabei um Aneignung von Realität, Natur, Neuem, nicht Greifbarem? Warum brauchen wir bestimmte Ordnungssysteme und wo weisen sie Fehlstellen auf?
In ihrer Ausstellung THE POETRY OF (FAILING) SYSTEMS begeben sich die beiden Künstlerinnen Bärbel Praun und Miriam Hamann auf eine Spurensuche nach gesellschaftlichen und naturwissenschaftlichen Systemen, die unsere Realität zu strukturieren versuchen.

Während Miriam Hamann in ihren Installationen die Frage nach der Messbarkeit von Zeit untersucht und die Linearität und Auswirkungen zeitlicher Abfolgen hinterfragt, widmet sich Bärbel Praun der Kurz- und Langlebigkeit unserer alltäglichen materiellen Dingwelt und beschreibt in ihren temporären Skulpturen und Fotografien Momente der Balance, des Augenblicks und des Wandels.

miriamhamann.com
www.baerbelpraun.de

Ausstellungsdaten auf einen Blick:
Vernissage: Sa., 13. Juli um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 14. bis 27. Juli 2019
Öffnungszeiten: Do. bis Sa. 17 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung


Das Gängeviertel wurde am 22. August 2009 besetzt und vor dem Abriss gerettet. Seitdem setzen wir uns für diesen nichtkommerziellen soziokulturellen Ort ein: für ein gemeinsames Leben, Arbeiten und Wohnen, für mehr Kunst, Kultur und Soziales mitten in Hamburg.


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